Stadtteil Gartlage

Der Stadtteil Gartlage liegt in direkter Nachbarschaft zur Osnabrücker Innenstadt und hat ca. 3800 Einwohner, die sich auf 144 Hektar Fläche verteilten. Die Gartlage ist damit der kleinste Stadtteil Osnabrücks. – Weitere Informationen zum Stadtteil gibt es auf der Internetseine der Stadt Osnabrück.

Belastung für Anwohnerinnen und Anwohner verringern

„Die SPD Schinkel fordert die städtische Verwaltung auf, die Ampelschaltung an der Bohmter Straße den aktuellen Gegebenheiten anzupassen“, so der Ortsvereinsvorsitzende Dirk Koentopp. Seit die Buersche Straße aufgrund einer Baustelle gesperrt sei, staue sich der Verkehr ab dem frühen Nachmittag stadtauswärts, da sich das Verkehrsaufkommen bis zur „heimlichen Umgehung“ Oststraße die Verkehrsdichte sich nahezu verdoppelt habe. Feinstaub- und Lärmbelastung hätten sich bis in die Abendstunden dadurch potenziert.

„Anwohnerinnen und Anwohner sind genervt und wünschen sich eine Ampelschaltung, die die Baustelle berücksichtig und den Verkehr schneller abfließen lässt“, berichtet Koentopp. Hinzu käme die Verspätungen der Busse auf der Linie M3 und M4.

Vormittags wäre die Verkehrsbelastung schon ab der Bremer Straße dadurch erhöht, dass auch die Weberstraße als Querverbindung zurzeit fehle. „Da die Buersche Straße noch bis ins Jahr 2023 nicht durchgehen befahrbar ist, würde sich eine Umprogrammierung der Ampelanlage sicher lohnen und ein wenig mehr Lebensqualität an die Bohmter Straße zurückbringen“, ist sich der Ortsvereinsvorsitzende sicher, „und die Fahrt durch den Schinkel wäre für alle Verkehrsteilnehmer etwas angenehmer.“ [20.10.2021]

Wahlkampf 2021 in der Gartlage und Innenstadt

Kein weiterer Stellenabbau bei KME!

Aktuell arbeiten knapp 1.650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zwischen Knollstraße und Schlachthofstraße. Bereits 2015 und 2017 wurden schon ca. 400 Arbeitsplätze abgebaut. Wie KME Germany GmbH & Co. KG mitgeteilt hat, sollen nun erneut 240 Arbeitsplätze abgebaut werden. – Sowohl Gewerkschaft und Betriebsrat können das Ausmaß des Stellenabbaus nicht nachvollziehen und haben angekündigt, gegen betriebsbedingte Kündigungen anzugehen.

Manuale Gava, der SPD-Bundestagskandidat und Vorsitzende der Osnabrücker SPD stellt sich gegen weitere Entlassungen bei KME und spricht sich für den Erhalt der insgesamt 240 Arbeitsplätze aus. „Ich unterstütze die IG Metall und den Betriebsrat in ihrem Vorgehen gegen die angekündigten Entlassungen. KME ist seit jeher ein wichtiger Betrieb für die Region. Das zum wiederholten Mal in kurzer Zeit gute Industriearbeitsplätze im dreistelligen Bereich abgebaut werden sollen, gilt es mit aller Kraft zu verhindern“, so Gava. KME in Osnabrück sei ein starker Baustein innerhalb der italienischen Intek Group und das vor allem wegen der qualifizierten und hervorragend ausgebildeten Kolleginnen und Kollegen vor Ort.

„Gemeinsam stehen wir fest an der Seite der KME-Belegschaft, des Betriebsrats und der IG Metall “, so Dirk Koentopp, Vorsitzender der SPD Schinkel. [08.06.2021]

Sport- und Landschaftspark Gartlage

Am 6. Mai 2021 hat der Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss (StUA) die frühzeitige Bürgerbeteiligung für den geplanten Sport- und Landschaftspark Gartlage beschlossen. Der SPD-Ortsverein Schinkel begrüßt, dass nun die Bürgerinnen und Bürger das Wort haben und im Rahmen einer ersten Beteiligung – geplant ist u.a. eine (digitale) Veranstaltung – ihre Einschätzungen und Meinungen zum geplanten Projekt abgeben können.

Robert Alferink, stellvertretender Vorsitzender der SPD Schinkel und zugleich hinzugewähltes StUA-Mitglied, erläutert: „Der VfL Osnabrück favorisiert auf dem Gelände zwischen Halle Gartlage und Haster Weg ein Nachwuchsleistungszentrum mit mehreren Sportplätzen. Das Gelände, welches die Stadt Osnabrück erworben hat, wird nun zunächst intensiv geprüft. Ziel ist es zu sondieren, ob hier ein Nachwuchsleistungszentrum entstehen kann. Wenn dies möglich ist, soll um das Zentrum herum ein Landschaftspark gestaltet werden, der allen Bürgerinnen und Bürgern als Naherholungsbereich offen steht. Das ist erstmal grundsätzlich gut.“

Teil der Untersuchung werden nun die Wechselwirkungen auf die vor Ort liegenden Biotope, den Sandbach, die Kaltluftentstehungsbereiche sowie den nahegelegenen Wald sein. Außerdem sind Auswirkungen auf die historische Landwehr zu berücksichtigen. Nicht zuletzt ist auch zu prüfen, ob Schutzbereiche für die Tierwelt ausreichend erhalten bleiben können.

Hier knüpft auch die Kritik des SPD-Ortsvereins an. Bei der Entwicklung des Gesamtgeländes, zu dem auch ein geplantes Lizenzspielerzentrum auf bisher zu KME gehörendem Grund gehört, sind immer noch viele Fragen offen. Die Schinkeler SPD-Ratsfrau Heidrun Achler kritisiert: „CDU-OB Wolfgang Griesert hat bereits vor Monaten die Parole ausgegeben, dem Bau des Lizenzspielerzentrums stehe nichts mehr im Wege. Gleichzeitig haben die Ratsmitglieder trotz vielfacher Aufforderung bis heute keinen Einblick in ein wichtiges, angeblich vorliegendes, artenschutzrechtliches Gutachten zu dem ehemaligen KME-Gelände erhalten. Und in der StUA-Sitzung hören wir nun von der Verwaltung, die Veröffentlichung eines fertigen Gutachtens könne wohl erst in einigen Monaten erfolgen. Diese Intransparenz wirft ein schiefes Licht auf die gesamten Planungen in dem Bereich. Hier muss die Verwaltung endlich Abhilfe schaffen.“

Dies bestätigt auch Heiko Panzer, SPD-Fachsprecher für Stadtentwicklungs- und Umweltpolitik. „Wir fordern hier ein hohes Maß an Transparenz. Die intensive Untersuchung der Gartlageflächen für den Sport- und Landschaftspark unterstützen wir ausdrücklich. Aber wir müssen hier die Bürgerinnen und Bürger mitnehmen. Und das geht nur, wenn tatsächlich alle Informationen auf den Tisch kommen.

SPD-Ortsverein Schinkel und SPD-Fraktion sind sich einig, dass nur so Bedenken abgebaut und eine echte wissensbasierte Bürgerbeteiligung erreicht werden kann. [07.05.2021]

Grüner Finger Gartlage – SPD-Ortsvereine Schinkel und Nord lehnen Planungen strikt ab

Die SPD-Ortsvereine Schinkel und Nord wenden sich entschieden gegen jede Bebauung der sogenannten Eiswiesen. Die grünen Finger sind der Garant für eine stadtklimatisch gesunde Stadt. Sie zu bebauen wäre Wahnsinn, machen die Ortsvereinsvorsitzenden Dirk Koentopp (Schinkel) und Volker Witte (Nord), die Schinkeler SPD-Ratsmitglieder Roswitha Pieszek und Heidrun Achler sowie Robert Alferink, Schinkeler Mitglied des Stadtentwicklungs- und Umweltausschusses, deutlich. „Man kann doch nicht an den unmöglichsten Stellen alles zubetonieren,“ so Pieszek. „Und immer deutlicher wird, dass kontroverse Bauprojekte offensichtlich bevorzugt im Osten der Stadt errichtet werden sollen. Ganz so, als erwarte man in den arbeitergeprägten Stadtteilen weniger Widerstand als am Westerberg“.

Die Ortsvereine Schinkel und Nord sehen das in der NOZ vom 4. Dezember 2020 zu lesende Argument, die Flächen der Wohnungsbaugesellschaft zur Verfügung stellen zu wollen, nur als Feigenblatt, das als Druckmittel verwendet werden soll, um die Zustimmung der SPD zur geplanten Bebauung zu erkaufen. „Einen künstlich erzeugten Widerspruch zwischen Wohnen und Ökologie dürfen wir nicht akzeptieren. Wir wenden uns aufs Entschiedenste gegen jeden Versuch, diesen schützenswerten Lebensraum auf den Eiswiesen zu bebauen“, so Witte.

„Die SPD-Ratsfraktion hat sich bereits 2007 unter ihrem Vorsitzenden Ulrich Hus gegen die Bebauung der Eiswiesen ausgesprochen. Zu diesem Beschluss stehen wir“, so Pieszek und Achler.

Klar ist aber auch, dass die Aussage des Grünen-Fraktionsvorsitzenden Volker Bajus in der NOZ, wonach „an den Eiswiesen Flächen für ein Wohngebiet“ verwendet werden sollen, ungenauer nicht sein könnte und wohl auch nur vom Hörensagen herrührt. Es bleibt daher bei aller Kritik und bereits jetzt angekündigtem Widerstand der SPD-Ortsvereine Schinkel und Nord, abzuwarten, was die Stadt am Ende tatsächlich plant. „Ganz eindeutige rote Linien sind für uns die Eiswiesen, die Kaltluftentstehungsgebiete und der grüne Finger als solches“, so Dirk Koentopp. [04.12.2020]

SPD-Mobilitätskonzept

Seit Jahren diskutiert die Stadt über neue Strukturen der Mobilität und mehr Sicherheit im Straßenverkehr. In der letzten Ratssitzung sollte daher über ein Mobilitätskonzept beraten werden, das federführend von SPD-Ratsherr Heiko Panzer entwickelt wurde. Die tragischen Ereignisse am Tag der Ratssitzung, die den Tod einer Radfahrerin in der Innenstadt zur Folge hatten, führten in dieser für alle Beteiligten schlimmen Ausnahmesituation zur Absetzung des Tagesordnungspunkts. Es wird nun in der nächsten Ratssitzung nach der Sommerpause beraten und hoffentlich verabschiedet. „Auch für den Schinkel enthält das Konzept wichtige Punkte“, sagt Robert Alferink, Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss und Schinkelaner SPD-Vorstandsmitglied. „Das Konzept sieht die Trennung von Rad- und motorisiertem Verkehr vor, wo immer dies möglich ist. An Hauptrouten soll durch bauliche Maßnahmen ein besonderer Schutz für Radfahrer gewährleistet werden. Das ist gut und richtig so.“

„Wir haben auch im Schinkel genügend Gefahrenpunkte für Radfahrer, etwa an der Mindener Straße“, bekräftigt der Schinkelaner SPD-Ortsvereinsvorsitzende Dirk Koentopp. „Wir müssen hier als Stadt schneller besser werden. Aber es gibt auch positive Entwicklungen. In der Gartlage ist mit dem vor Jahren erfolgten Umbau der Bohmter Straße und dem neuen Radschnellweg aufgezeigt worden, was möglich ist.“ [22.07.2020]

Gartlage als Naherholungsgebiet erhalten

Nachdem eine Erbengemeinschaft den Kleingärtnerinnen und Kleingärtnern in der Gartlage zu Oktober gekündigt hat, stellt sich die Frage, wie es dort weitergehen kann. „Wir können den Unmut der bisherigen Nutzer der Grünflächen verstehen“, so der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Dirk Koentopp,“aber da es sich um sogenanntes Grabeland mit vorübergehender Nutzung handelt, ist hier rechtlich alles in Ordnung und nicht zu verhindern.“ Wichtig sei nun nach vorne zu schauen: Gibt es andere Flächen für die Kleingärtnerinnen und -gärtner? Die Stadt müsse hier bezahlbare Angebote machen, da sie durch die Diskussion um einen Stadionneubau auf dem Gelände die Situation mit befeuert hat. Der Erbengemeinschaft müsse nun aufgetragen werden, dass sie schnellstmöglich den Zustand eines Feldes oder einer Wiese herstellt. Es dürfe nicht sein, dass nach dem Auszug der Pächter erstmal alles verfällt und der Eigentümer damit Druck zum städtischen Ankauf ausübt.

„Die grünen Finger in unserer Stadt müssen auch Aufenthaltsqualität haben. Dies wird ab Oktober in der Gartlage aufgrund der nun getroffenen Entscheidung leider ein Stück weniger der Fall sein“, ergänzt SPD-Vorstandsmitglied Robert Alferink. „Wir hoffen, dass nun Lösungen für die Betroffenen gefunden werden.“ [22.05.2020]

„CDU, so einfach ist das nicht!“

Die CDU-Ratsfraktion sieht in der Verlegung des VfL-Stadions auf das Geländer der Halle Gartlage „eine Option, um den Mythos ‚Bremer Brücke‘ in dem Areal zu erhalten“ (NOZ, 26.10.2019). – „Hier können wir nur widersprechen, denn persönliche Erlebnissen, gefühlte Geschichte und die einzigartige Stimmung können nicht einfach umziehen“, so der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Dirk Koentopp. [30.09.2021]