Stadtteil Schinkel-Ost

Der Stadtteil Schinkel-Ost ist hervorgegangen aus einem Teil der früheren Gemarkung Schinkel, welche 1914 zu Osnabrück eingemeindet wurde. Schinkel-Ost hat ca. 3.500 Einwohner, die sich auf 2,92 km² Fläche verteilen. – Weitere Informationen zum Stadtteil gibt es auf der Internetseine der Stadt Osnabrück.

Wahlkampf 2021 in Schinkel-Ost

SPD Schinkel begrüßt Entwicklungen am Schinkelberg

„Der Breitensport im Schinkel kann von der vor wenigen Tagen bekanntgewordenen Nachricht, dass die Stadt Osnabrück an der Sportanlage an der Weberstraße mit dem Bau einers weiteren Rasenplatzes eine kurzfristige Lösung für die Profis des VfL Osnabrück anstrebt, massiv profitieren“, macht SPD-Ratskandidat Robert Alferink deutlich. Allerdings müsse bei der Höhe der veranschlagten Kosten stets die Wirtschaftlichkeit im Auge behalten werden, so Alferink weiter. Dass diese aber bei kluger Planung gegeben sei, davon ist die SPD Schinkel überzeugt.

„Von der Investition in eine Rasenheizung unter dem Platz profitiert nicht nur der Drittligist, sondern nach dem Umzug an den endgültigen VfL-Standort auch die Amateurfußballer vor Ort“, so Dirk Koentopp, SPD-Vorsitzender im Schinkel. Vereine wie beispielsweise Blau-Weiß oder der TSV könnten in naher Zukunft dann früher in die Rückrunde starten. „Weniger wetterbedingte Spielabsagen würden auch die anderen städtischen Fußballplätze entlasten“, ist Koentopp überzeugt.

„Außerdem kommt die dadurch mögliche, ganzjährige Nutzung auch dem Schulsport entgegen“, ergänzt SPD-Ratsmitglied Heidrun Achler. „Gerade in der Pandemiezeit hat der Sportunterricht sehr stark gelitten. Hier Verbesserungen vor Ort für die Schülerinnen und Schüler, etwa von der Gesamtschule Schinkel, zu schaffen, ist klar zu begrüßen.“ Daher sei die Entscheidung für die Ertüchtigung der Sportanlage an der Weberstraße ein gutes Zeichen für den Schinkel. [10.09.2021]

Erweiterungsfläche für Kleingärtner muss bleiben

Am 4. März 2021 diskutierten die Mitglieder des Stadtentwicklungs- und Umweltausschusses (StUA) über das geplante Baugebiet Windthorststraße/ Kahle Breite. Das Schinkelaner Robert Alferink machte klar, dass die SPD die Schaffung bezahlbaren Wohnraums stets begrüßt. Eine Bebauung sei vor Ort wegen der besonderen Umstände aber nur unter bestimmten Vorgaben möglich. So müssen die Kaltluftbahnen frei gehalten werden und der Flächenverbrauch ist möglichst gering zu halten. Für die SPD ist darüber hinaus wichtig, dass die Kleingärtner vom KGV Weseresch e.V. ihre bisherigen Erweiterungsflächen im südlichen Teil des Plangebiets behalten können. Die SPD hat daher einen eigenen Plan für das Gebiet vorgelegt (Link in den Kommentaren).

Da die Meinungen im Ausschuss und zwischen den Parteien weiterhin weit auseinander gehen, wurde das Thema zunächst zwecks weiterer Beratung in eine interfraktionelle Arbeitsgruppe delegiert. Das Bild zeigt Robert Alferink (links) vor Ort im Gespräch mit Anwohnern und dem Vorsitzenden des KGV Weseresch e.V., Hartmut Siefke, im September 2020. [07.03.2021]

„Dringende Sanierung der Diesterwegschule kommt endlich voran“

„Wir freuen uns, dass die Planungen für den Neubau der Sporthalle und der Mensa der Diesterwegschule endlich merklich vorankommen. Wenn alles gut läuft, können die ersten Vergaben Anfang des Jahres 2021 in die Wege geleitet werden. Der Sanierungsstau der Sporthalle der Diesterwegschule lässt nunmehr wirklich keine zeitlichen Verzögerungen mehr zu. Bereits vor drei Jahren wurde aufgrund der Initiative der SPD-Fraktion die Liste für die Schulsporthallensanierung in Osnabrück angepasst, jetzt sehen wir deutlich Licht am Ende des Tunnels und freuen uns, wenn unsere Kinder bald unfallfrei und ohne gesundheitliche Bedenken in einer neuen Halle Sport treiben können“, erläutern Frank Henning, SPD-Fraktionsvorsitzender im Rat, und Heidrun Achler, Ratsmitglied der SPD aus dem Schinkel und Vorsitzende des Schul- und Sportausschusses.

„Eine erste Einschätzung im Jahr 2017 ließ vermuten, dass eine Grundsanierung die bestehenden Mängel beseitigen würde. Dies war jedoch nicht der Fall, so dass es jetzt zu einem kompletten Neubau kommt. Es ist aus unserer Sicht richtig, dass man hier Nägel mit Köpfen macht und nicht mit Flickschusterei versucht, die Sporthalle unter dem Deckmantel des Sparens irgendwie zusammen zu halten. Wir brauchen an diesem Standort in Schinkel-Ost eine dauerhafte Perspektive für den Schul- und Freizeitsport. Diese ist mit den Planungen der Osnabrücker Stadtverwaltung aus der Sicht der SPD-Ratsfraktion mehr als gegeben“, so die beiden SPD-Politiker. [09.09.2020]

Die Struktur in Schinkel-Ost nicht auf den Kopf stellen

Die SPD Schinkel hat sich am 1. September mit Vertretern der Bürgerinitiative gegen das geplante Baugebiet in Schinkel-Ost zu einer Ortsbegehung an der Windthorststraße getroffen. An dem Termin nahmen auch Walter Leineweber vom Bürgerverein Schinkel-Ost sowie Hartmut Siefke, 1. Vorsitzender des Kleingartenvereins Weseresch e.V. teil. Stellvertretend für die SPD Schinkel sicherte SPD-Ratsfrau Roswitha Pieszek den Anwohnern zu, dass die Schinkelaner Rats- und Ausschussmitglieder vehement auf alle Maßnahmen zur Erhaltung der Kaltluftschneise in diesem Gebiet pochen werden. „Die Kaltluftschneise hier ist unglaublich wichtig für das Binnenklima in Schinkel-Ost und auch im Schinkel“, so Pieszek. „Wir werden als Schinkelaner Ratsmitglieder dafür sorgen, dass die Kaltluftschneise erhalten bleibt.“

Neben den klimatischen Herausforderungen sehen die Anrainer insbesondere die Zusammensetzung des Baugebiets als kritisch an. Der Kleingartenverein Weseresch bemängelt, dass keine Flächen für eine Erweiterung der Kleingartensiedlung an der Kahlen Breite vorgesehen sind. Die Bürgerinitiative verweist zudem darauf, dass durch die geplante Bebauung viel zu viel zusätzlicher Verkehr entstehe. „Durch die vielen vorgesehenen Mehrfamilienhäuser wird die Struktur dieser Ecke des Stadtteils auf den Kopf gestellt“, so der Schinkelaner SPD-Vorsitzende Dirk Koentopp.

Besonders abstrus sind in diesem Zusammenhang die Forderungen der Grünen im Stadtrat, die sich für die Zukunft gegen jede weitere Einfamilienhausbebauung in Osnabrück aussprechen. „Ich glaube, wir müssen im Blick haben, dass Osnabrück allen Bürgerinnen und Bürgern gehört. Also auch Familien, die sich und ihren Kindern einen Garten gönnen wollen oder denjenigen, die einfach lieber in einem freistehenden Haus wohnen“, so SPD-Vorstandsmitglied Robert Alferink. „Nun zu fordern, Rentner müssten aus ihren Häusern in Wohnungen ziehen, um Platz für Familien in bestehenden Einfamilienhäusern zu schaffen, ist der größte Quatsch überhaupt. Das offenbart ein Weltbild, dem wir uns entschieden entgegenstellen.“ [02.09.2020]