„Die Uschi kommt!“

Die Dezember-Ausgabe der sozialdemokratischen Bürgerinformation „Unser Schinkel“ (kurz: Uschi) ist mit einer gedrucken Auflage von 5.000 Stück unterwegs in die Briefkästen im Kommunalwahlbereich 1 (Schinkel, Gartlage, Innenstadt-Ost). Sie steht hier als Download zur Verfügung. – Im Februar 2021 folgt dann eine Ausgabe für den Kommunalwahlbereich 2 (Schinkel-Ost, Widukindland).

Grüner Finger Gartlage – SPD-Ortsvereine Schinkel und Nord lehnen Planungen strikt ab

Die SPD-Ortsvereine Schinkel und Nord wenden sich entschieden gegen jede Bebauung der sogenannten Eiswiesen. Die grünen Finger sind der Garant für eine stadtklimatisch gesunde Stadt. Sie zu bebauen wäre Wahnsinn, machen die Ortsvereinsvorsitzenden Dirk Koentopp (Schinkel) und Volker Witte (Nord), die Schinkeler SPD-Ratsmitglieder Roswitha Pieszek und Heidrun Achler sowie Robert Alferink, Schinkeler Mitglied des Stadtentwicklungs- und Umweltausschusses, deutlich. „Man kann doch nicht an den unmöglichsten Stellen alles zubetonieren,“ so Pieszek. „Und immer deutlicher wird, dass kontroverse Bauprojekte offensichtlich bevorzugt im Osten der Stadt errichtet werden sollen. Ganz so, als erwarte man in den arbeitergeprägten Stadtteilen weniger Widerstand als am Westerberg“.

Die Ortsvereine Schinkel und Nord sehen das in der NOZ vom 4. Dezember 2020 zu lesende Argument, die Flächen der Wohnungsbaugesellschaft zur Verfügung stellen zu wollen, nur als Feigenblatt, das als Druckmittel verwendet werden soll, um die Zustimmung der SPD zur geplanten Bebauung zu erkaufen. „Einen künstlich erzeugten Widerspruch zwischen Wohnen und Ökologie dürfen wir nicht akzeptieren. Wir wenden uns aufs Entschiedenste gegen jeden Versuch, diesen schützenswerten Lebensraum auf den Eiswiesen zu bebauen“, so Witte.

„Die SPD-Ratsfraktion hat sich bereits 2007 unter ihrem Vorsitzenden Ulrich Hus gegen die Bebauung der Eiswiesen ausgesprochen. Zu diesem Beschluss stehen wir“, so Pieszek und Achler.

Klar ist aber auch, dass die Aussage des Grünen-Fraktionsvorsitzenden Volker Bajus in der NOZ, wonach „an den Eiswiesen Flächen für ein Wohngebiet“ verwendet werden sollen, ungenauer nicht sein könnte und wohl auch nur vom Hörensagen herrührt. Es bleibt daher bei aller Kritik und bereits jetzt angekündigtem Widerstand der SPD-Ortsvereine Schinkel und Nord, abzuwarten, was die Stadt am Ende tatsächlich plant. „Ganz eindeutige rote Linien sind für uns die Eiswiesen, die Kaltluftentstehungsgebiete und der grüne Finger als solches“, so Dirk Koentopp.

Auslastung der Busse während der Pandemie senken

„Die SPD-Fraktion spricht für eine Flexibilisierung der Schulanfangszeiten aus. In einer aktuellen Anfrage möchten wir daher von der Schulverwaltung wissen, welche konkreten Maßnahmen die Osnabrücker Schulen ergriffen haben, um den Beginn des Unterrichts so zu verlegen, dass der ÖPNV, speziell der Schulbusverkehr, entzerrt werden kann“, so Frank Henning, SPD-Fraktionsvorsitzender, und Heidrun Achler, schulpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion und Vorsitzende des Schul- und Sportausschusses.

„Die Veränderung des Unterrichtsbeginns, und damit auch des Endes, an den Osnabrücker Schulen, kann ein entscheidender Schritt sein, der dazu führt, die hohe Auslastung der Schulbusse zu diesen Stoßzeiten zu senken. Darüber hinaus sind wir überzeugt, dass die Schulen, wenn sie insbesondere auch die Zeiten ihrer unterschiedlichen Jahrgangsstufen flexibler gestalten, einen entscheidenden Beitrag leisten, ein vermeintlich erhöhtes Infektionsrisiko in den Bussen zu senken“, so die beiden SPD-Politiker abschließend.

CDU und FDP verhindern nächtlichen Lärmschutz im Schinkel

Das Schinkeler SPD-Mitglied im Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss Robert Alferink bedauert, dass eine Mehrheit aus CDU/UFO und FDP am 19. November 2020 im Ausschuss verhindert hat, dass auf der Mindener Straße nachts zwischen Heiligenweg und Schützenstraße Tempo 30 gelten soll. Alferink: „Nach den Ergebnissen des Lärmschutzkonzepts der Stadt wäre dies deutlich notwendig gewesen. Hunderte Anwohner hätten von der nächtlichen Tempo 30-Zone profitiert. Tagsüber hätte weiter Tempo 50 gegolten. Eine vertane Chance für die Gesundheit der Anwohnerinnen und Anwohner im Schinkel.“

Fahrbahnmarkierungen werden erneuert

„Seit geraumer Zeit haben wir als SPD die Erneuerung der Fahrbahnmarkierungen der Liebigstraße angeregt. Wir freuen uns, dass unsere Initiative nunmehr umgesetzt wurde und die Arbeiten in dieser Woche schon zu deutlich sichtbaren Verbesserungen geführt haben“, werden Frank Henning, SPD-Fraktionsvorsitzender, und Roswitha Pieszek, Schinkelaner SPD-Ratsmitglied, in einer gemeinsamen Pressemitteilung zitiert.

„Besonderes Anliegen war es uns, dass die Markierungen für den Radweg nun wieder markant hervorgehoben wurden. Gerade in der jetzigen dunkleren Jahreszeit ist es wichtig, dass sowohl Auto-, als auch Radfahrer gut sichtbar die Verkehrsräume nutzen. Dazu gehören eben auch entsprechend deutliche Abgrenzungen der Fahrspuren“, verdeutlichen Henning und Pieszek.

„Unsere Initiative zeigt, dass man kleine, aber wichtige Verbesserungen nicht immer durch die Mühlen der Bürokratie in Form von Ratsanträge bringen muss. Manchmal ist auch ein simpler Anruf oder eine persönliche Mitteilung, wie hier, bei der zuständigen Stelle der Stadtverwaltung Osnabrück ausreichend. Wir bedanken uns für die unkomplizierte Umsetzung unserer Anregung, und hoffen, dass dies auch weiterhin möglich sein wird“, schließen Henning und Pieszek ab.

SPD Schinkel zieht mit neuem Vorstand ins Superwahljahr

Auf seiner Jahreshauptversammlung am 20. Oktober im Klubheim des TSV Osnabrück wählte der SPD-Ortsverein Schinkel einen neuen Vorstand: Vorsitzender bleibt Dirk Koentopp, der nun schon 10 Jahren diese Position inne hat und dafür geehrt wurde. Neu ins Amt der Stellvertreter gewählt wurden Heidrun Achler und Robert Alferink. Kassiererin Roswitha Pieszek und Schriftführerin Garbiele Uthmann wurden im Amt bestätigt. Den Vorstand komplettieren die Beisitzer*innen Kadir Capan, Rainer Kopatz, Dennis Philipp, Lotte Schwanhold, Antje Schwarz und Christa Stoppe.

„Unsere zahlreichen Aktivitäten im letzten Jahr konnten wir aufgrund der Pandemie in 2020 nicht wie gewohnt wiederholen“, blickte Koentopp mit Wehmut in seinem Bericht zurück. Aber die Krise habe den Vorstand zusammengeschweißt und digital hätte man sich teilweise sogar noch intensiver als zuvor ausgetauscht. Der Kontakt zu den Mitgliedern sei nie reduziert gewesen; allein der persönliche Austausch mit den Bürger*innen an Info-Ständen und in Gesprächen sei leider nur stark eingeschränkt möglich. Dennoch habe man, wie etwa im Zusammenhang mit den geplanten Baugebieten am Schinkelbad und in Schinkel Ost, Wege gefunden, mit Bürgerinnen und Bürgern über dringende Probleme in Kontakt zu kommen. „Der neue Vorstand wird voller Tatendrang trotz Corona auch in 2021 Möglichkeiten suchen, so dicht wie möglich am Puls des Schinkels zu sein“, versprach Dirk Koentopp.

In einer fulminanten Rede stellte Pieszek die Kassenlage dar und konnte von gut umgesetzten Einsparungen berichten. Besonders die drastische Reduzierung von Portokosten und ein gutes Spendenaufkommen erfreute die Sitzungsteilnehmer*innen.

Nach der Vorstellung des Jahresplans 2021 mit Kommunal-, Oberbürgermeister- und Bundestagswahl legte der SPD-Unterbezirksvorsitzende Manuel Gava seine Motivation dar, warum er für den Bundestag kandidieren möchte, und beantwortete Fragen der Genossinnen und Genossen.

Die neue „Uschi“ ist da!

Die aktuelle Ausgabe der sozialdemokratischen Bürgerinformation „Unser Schinkel“ (kurz: Uschi) mit den Schwerpunktthemen Bauen und Mobilität ist auf dem Weg in alle Briefkästen in den Stadtteilen Schinkel, Schinkel-Ost und Widukindland und steht hier als Download zur Verfügung.

„Dringende Sanierung der Diesterwegschule kommt endlich voran“

„Wir freuen uns, dass die Planungen für den Neubau der Sporthalle und der Mensa der Diesterwegschule endlich merklich vorankommen. Wenn alles gut läuft, können die ersten Vergaben Anfang des Jahres 2021 in die Wege geleitet werden. Der Sanierungsstau der Sporthalle der Diesterwegschule lässt nunmehr wirklich keine zeitlichen Verzögerungen mehr zu. Bereits vor drei Jahren wurde aufgrund der Initiative der SPD-Fraktion die Liste für die Schulsporthallensanierung in Osnabrück angepasst, jetzt sehen wir deutlich Licht am Ende des Tunnels und freuen uns, wenn unsere Kinder bald unfallfrei und ohne gesundheitliche Bedenken in einer neuen Halle Sport treiben können“, erläutern Frank Henning, SPD-Fraktionsvorsitzender im Rat, und Heidrun Achler, Ratsmitglied der SPD aus dem Schinkel und Vorsitzende des Schul- und Sportausschusses.

„Eine erste Einschätzung im Jahr 2017 ließ vermuten, dass eine Grundsanierung die bestehenden Mängel beseitigen würde. Dies war jedoch nicht der Fall, so dass es jetzt zu einem kompletten Neubau kommt. Es ist aus unserer Sicht richtig, dass man hier Nägel mit Köpfen macht und nicht mit Flickschusterei versucht, die Sporthalle unter dem Deckmantel des Sparens irgendwie zusammen zu halten. Wir brauchen an diesem Standort in Schinkel-Ost eine dauerhafte Perspektive für den Schul- und Freizeitsport. Diese ist mit den Planungen der Osnabrücker Stadtverwaltung aus der Sicht der SPD-Ratsfraktion mehr als gegeben“, so die beiden SPD-Politiker. [Pressemitteilung der SPD-Ratsfraktion Osnabrück]

Die Struktur in Schinkel-Ost nicht auf den Kopf stellen

Die SPD Schinkel hat sich am 1. September mit Vertretern der Bürgerinitiative gegen das geplante Baugebiet in Schinkel-Ost zu einer Ortsbegehung an der Windthorststraße getroffen. An dem Termin nahmen auch Walter Leineweber vom Bürgerverein Schinkel-Ost sowie Hartmut Siefke, 1. Vorsitzender des Kleingartenvereins Weseresch e.V. teil. Stellvertretend für die SPD Schinkel sicherte SPD-Ratsfrau Roswitha Pieszek den Anwohnern zu, dass die Schinkelaner Rats- und Ausschussmitglieder vehement auf alle Maßnahmen zur Erhaltung der Kaltluftschneise in diesem Gebiet pochen werden. „Die Kaltluftschneise hier ist unglaublich wichtig für das Binnenklima in Schinkel-Ost und auch im Schinkel“, so Pieszek. „Wir werden als Schinkelaner Ratsmitglieder dafür sorgen, dass die Kaltluftschneise erhalten bleibt.“

Neben den klimatischen Herausforderungen sehen die Anrainer insbesondere die Zusammensetzung des Baugebiets als kritisch an. Der Kleingartenverein Weseresch bemängelt, dass keine Flächen für eine Erweiterung der Kleingartensiedlung an der Kahlen Breite vorgesehen sind. Die Bürgerinitiative verweist zudem darauf, dass durch die geplante Bebauung viel zu viel zusätzlicher Verkehr entstehe. „Durch die vielen vorgesehenen Mehrfamilienhäuser wird die Struktur dieser Ecke des Stadtteils auf den Kopf gestellt“, so der Schinkelaner SPD-Vorsitzende Dirk Koentopp.

Besonders abstrus sind in diesem Zusammenhang die Forderungen der Grünen im Stadtrat, die sich für die Zukunft gegen jede weitere Einfamilienhausbebauung in Osnabrück aussprechen. „Ich glaube, wir müssen im Blick haben, dass Osnabrück allen Bürgerinnen und Bürgern gehört. Also auch Familien, die sich und ihren Kindern einen Garten gönnen wollen oder denjenigen, die einfach lieber in einem freistehenden Haus wohnen“, so SPD-Vorstandsmitglied Robert Alferink. „Nun zu fordern, Rentner müssten aus ihren Häusern in Wohnungen ziehen, um Platz für Familien in bestehenden Einfamilienhäusern zu schaffen, ist der größte Quatsch überhaupt. Das offenbart ein Weltbild, dem wir uns entschieden entgegenstellen.“