SPD-Mobilitätskonzept

Seit Jahren diskutiert die Stadt über neue Strukturen der Mobilität und mehr Sicherheit im Straßenverkehr. In der letzten Ratssitzung sollte daher über ein Mobilitätskonzept beraten werden, das federführend von SPD-Ratsherr Heiko Panzer entwickelt wurde. Die tragischen Ereignisse am Tag der Ratssitzung, die den Tod einer Radfahrerin in der Innenstadt zur Folge hatten, führten in dieser für alle Beteiligten schlimmen Ausnahmesituation zur Absetzung des Tagesordnungspunkts. Es wird nun in der nächsten Ratssitzung nach der Sommerpause beraten und hoffentlich verabschiedet. „Auch für den Schinkel enthält das Konzept wichtige Punkte“, sagt Robert Alferink, Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss und Schinkelaner SPD-Vorstandsmitglied. „Das Konzept sieht die Trennung von Rad- und motorisiertem Verkehr vor, wo immer dies möglich ist. An Hauptrouten soll durch bauliche Maßnahmen ein besonderer Schutz für Radfahrer gewährleistet werden. Das ist gut und richtig so.“

„Wir haben auch im Schinkel genügend Gefahrenpunkte für Radfahrer, etwa an der Mindener Straße“, bekräftigt der Schinkelaner SPD-Ortsvereinsvorsitzende Dirk Koentopp. „Wir müssen hier als Stadt schneller besser werden. Aber es gibt auch positive Entwicklungen. In der Gartlage ist mit dem vor Jahren erfolgten Umbau der Bohmter Straße und dem neuen Radschnellweg aufgezeigt worden, was möglich ist.“

Die Ratsvorlage zum SPD-Mobilitätskonzept finden Sie unter http://unser-schinkel.de/wp-content/uploads/2020/07/antrag-mobilitaetskonzept2020-07.pdf